Finde LinkedIn-Creator, die deine B2B-Zielgruppe erreichen
Finde Creator, die bereits die Menschen erreichen, die du ansprechen möchtest.
Postelix ordnet LinkedIn-Creator danach ein, wie stark deine Zielgruppe mit ihnen interagiert, und zeigt die Beiträge, die diese Aufmerksamkeit ausgelöst haben.
Nutze die Auswahl, um passende Gespräche zu finden, Kooperationen zu planen und dein Partnerschaftsbudget gezielt einzusetzen.
So messen wir die Überschneidung mit Creator-Zielgruppen.
Zuerst definierst du deine Zielgruppe. Anschließend zählen wir, wie viele Personen daraus im untersuchten Zeitraum mit den einzelnen Creatorn interagiert haben. Wer auf mehrere Beiträge desselben Creators reagiert, zählt bei diesem Creator nur einmal.
29 von 170 bedeutet zum Beispiel: 29 Personen aus der Stichprobe von 170 haben mit diesem Account interagiert. Es bedeutet nicht 29 Käufer, 29 Follower oder 29 per Anzeige erreichte Personen. Eine Person kann bei mehreren Creatorn auftauchen. Addiere die Werte deshalb erst, wenn du Mehrfachzählungen entfernt hast.
Prüfe neben den Zahlen auch die ursprünglichen Beiträge. Eine fachlich passende Diskussion kann wertvoll sein, selbst wenn weniger Menschen daran beteiligt waren.

Beispiel: Creator im nordischen Markt für Vertriebssoftware
Diese Auswertung zur Überschneidung mit Creator-Zielgruppen stammt vom 27. August 2026. Untersucht wurde der nordische Markt für Vertriebssoftware: die 170 aktivsten Personen aus einer Stichprobe von 642, über einen Zeitraum von 90 Tagen.
Brian LaManna hatte in dieser Stichprobe die größte beobachtete Überschneidung: 29 von 170 Personen. Die Tabelle enthält Führungskräfte und einen Praktiker aus dem Vertrieb. Es lohnt sich daher, sowohl persönliche Accounts als auch Unternehmensseiten zu prüfen.
In der Stichprobe zum E-Commerce-Kundenservice interagierten 50 von 170 Personen mit der CX Professionals Association. Neben einzelnen Creatorn können also auch relevante Institutionen interessant sein. Den vollständigen Kontext findest du unter /markets/revenue-tooling und /markets/ecommerce-customer-service-ai.
Drei Möglichkeiten, die Auswahl zu nutzen.
Beteilige dich an passenden Diskussionen, mit Beispielen und Antworten aus deiner eigenen Erfahrung. So ist dein Team dort sichtbar, wo deine Zielgruppe schon aktiv ist.
Sprich den Creator mit einer konkreten Idee an, die zu den Beiträgen und Themen passt, auf die deine Zielgruppe reagiert. Die Überschneidungsdaten helfen dir, eine passende Zusammenarbeit auszuwählen und ihren Umfang festzulegen.
Nutze die Zielgruppenanalyse, um LinkedIn-Anzeigen auf passende Unternehmen und Jobtitel auszurichten. Passt eine Creator-Partnerschaft, legst du gemeinsam mit dem Creator fest, wie die Inhalte eingesetzt werden. Mehr dazu unter LinkedIn-Anzeigenzielgruppen.
Sprich Creator mit einer konkreten Idee an.
Beziehe dich auf eine überprüfte Beobachtung und erkläre, warum du Kontakt aufnimmst. Zum Beispiel:
„Auf deinen Beitrag zu Übergaben im Support haben mehrere Personen aus der Zielgruppe reagiert, die wir untersuchen. Wir planen gerade eine Gesprächsrunde zu diesem Thema. Darf ich dir die Idee vorstellen?“
Diese Nachricht dient als Beispiel. Beziehe dich auf einen Beitrag, den du tatsächlich gelesen hast, und beschreibe eine konkrete Zusammenarbeit. Der Creator sollte direkt einschätzen können, worum es geht.
Plane die Zusammenarbeit mit dem Briefing für B2B-Influencer-Partnerschaften (Englisch).

Wenn die Überschneidung gering ist.
In unserer eigenen Stichprobe von 200 Personen lag die größte Überschneidung mit einem Creator bei 4,5 %, also neun Personen. Die vollständige Zielgruppenliste umfasste 3.472 Personen; der Prozentwert bezieht sich jedoch ausschließlich auf die Stichprobe von 200.
Dieses Ergebnis spricht dagegen, das gesamte Budget auf einen einzelnen Creator zu konzentrieren. Sinnvoller ist es, zunächst mehrere passende Accounts und eigene Inhalte zu testen, bevor du dich auf eine größere Zusammenarbeit festlegst.

Was diese Auswertung leisten kann und was nicht.
Nur öffentlich
Wir untersuchen öffentliche Creator anhand öffentlicher Beiträge. Im Bericht stehen ihr Name, ihre Position und die gemessene Überschneidung, weil die Beiträge und Reaktionen öffentlich sind. Privatpersonen erscheinen nicht in veröffentlichten Tabellen. Auch Listen der reagierenden Personen werden weder veröffentlicht noch indirekt offengelegt.
Stichprobenbasiert
Die Überschneidung bezieht sich immer auf eine Stichprobe, deren Größe bei der Tabelle steht. Unsere eigene Auswertung umfasst 200 Personen; die nordische Auswertung nutzt die 170 aktivsten von 642 erfassten Personen.
Aufmerksamkeit, keine Empfehlung
Die Überschneidung zeigt Aufmerksamkeit, keine Empfehlung. Ein Creator, dessen Beiträge deine Zielgruppe liest, kann auch ein Wettbewerber sein.
Relativ, nicht absolut
Eine geringe Überschneidung sagt nichts über die allgemeine Qualität eines Creators aus. Vielleicht erreicht er einen anderen Markt sehr gut. Der Wert beschreibt nur den Bezug zu deiner Zielgruppe.
Häufige Fragen
Wir beginnen mit deiner konkreten Zielgruppe und zählen, wie viele dieser Personen innerhalb von 90 Tagen mit den öffentlichen Beiträgen jedes Creators interagiert haben. Die Reihenfolge richtet sich nach der Überschneidung mit deinem Markt, nicht nach Followerzahl oder Engagement-Rate. Die jeweilige Stichprobengröße steht bei jeder Tabelle.
Die Followerzahl ist ein Anhaltspunkt. Prüfe zusätzlich, ob Zielgruppe und Inhalte passen, welche relevanten Interaktionen es gibt und welche Kosten entstehen. Viele Follower stehen für mögliche Reichweite; die Überschneidung mit deiner Stichprobe zeigt konkreter, wie relevant ein Creator für dich ist. Keine der beiden Zahlen allein sagt den Kampagnenerfolg voraus.
Nein. Du erhältst die nach Überschneidung geordnete Liste, die relevanten Beiträge und einen Entwurf für die erste Nachricht. Du verschickst sie selbst. Unterstützung bei Creator-Partnerschaften ist im Team-Tarif für 1.190 EUR pro Monat enthalten.
Ja. Auch Institutionen und Unternehmensseiten können relevante Diskussionen anstoßen. In der Stichprobe zum E-Commerce-Kundenservice interagierten 50 von 170 Personen mit der CX Professionals Association. Wichtig ist, alle öffentlichen Accounts anhand derselben Definition und desselben Zeitraums zu vergleichen.
Dann kann es sinnvoll sein, mehrere Creator zu testen oder zunächst eigene Inhalte zu stärken, bevor du ein größeres Sponsoring vereinbarst. Eine geringe Überschneidung kann auch an einer unvollständigen Stichprobe liegen. Prüfe deshalb die Datenabdeckung und relevante Beiträge, bevor du eine Zusammenarbeit ausschließt.
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